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Der gesunde Organismus benötigt mindestens 2,5
Liter Flüssigkeit
pro Tag, um sich ausreichend zu entschlacken und zu
entgiften. Wasser und Säfte mit wenigen Kalorien
sind am besten geeignet.
Ein besonderes Augenmerk sollte auf eine sinnvolle
Ernährung gelegt werden. Bei Lebensmitteln
sollte man darauf achten, den Konsum von Fleisch und
Fetten (tierische und gehärtete Fette) zu vermindern.
Cellulite
Cellulite sind aufgeblähte Fettzellen im Unterhautfettgewebe
– großteils an Beinen, Po, Bauch und Oberarmen.
Normalerweise haben diese Fettzellen eine Größe
von 1 bis 2 mm. Bei Cellulite können sie das Zehnfache
ihrer ursprünglichen natürlichen Größe
erreichen.
In den aufgeblähten Fettzellen sind im Falle von
Cellulite Schlackenstoffe, Reste des Stoffwechsels abgelagert.
Diese wiederum sind „lymphpflichtig“ –
das heißt: sie werden nicht über den Blutkreislauf,
sondern über das Lymphgefäßsystem abtransportiert.
Lymphflüssigkeit fließt jedoch nicht von
selbst. Sie fließt nur, wenn man sich bewegt.
Dann drücken die Muskeln von innen die Lymphgefäße
gegen die Haut nach außen. Die „Muskelpumpe“
braucht jetzt den Gegendruck einer straffen Haut und
eines intakten Bindegewebes, um richtig zu funktionieren.
Und genau hier liegt das Problem.
Wie kommt es zu Cellulite
Veranlagung spielt bei der Cellulite eine große
Rolle. Eine schwache Bindehautstruktur ist eine wesentliche
Voraussetzung für die Bildung von Cellulite. Zu
diesem genetischen Problem, kommen noch weitere Einfluss-Faktoren:
- Übergewicht
steht dabei an erster Stelle
- Bewegungsmangel
führt dazu, dass die Muskelmasse geringer, und
durch
Fettgewebe ersetzt wird. Gleichzeitig verschlechtert
sich die Durchblutung.
- Rauchen ist
ebenso an der Entstehung von Cellulite beteiligt. Nikotin
verengt
die Blutgefäße der Haut, was
den Stoffwechsel in diesen Regionen drosselt.
- Krampfadern
– ebenso eine Folge von Bindegewebsschwäche
– behindern
Blutfluss und Stoffwechsel. Der Stau in
den Gefäßen führt zu
Wasseransammlungen und zur Schwellung der
Haut.
Besenreiser
Kleine Veränderungen der Venen treten in Form von
so genannten Besenreisern auf, womit eine Erweiterung
kleinster venöser Gefäße bezeichnet
wird, welche unmittelbar unter der Haut liegen. Beschwerden
werden in diesem Stadium der Gefäßveränderung
meist nicht verspürt. Es ist der Beginn einer Schwäche
der Venenwände, die aber rasch fortschreiten und
immer größere Gefäße betreffen
können. Ohne wirksame Gegenmaßnahmen oder
eine ärztliche Therapie können in weiterer
Folge Krampfadern entstehen. Es gibt allerdings viele
Menschen, bei denen sich außer den Besenreisern
nie eine weitere Venenschwäche entwickelt.
Krampfadern der Beine
Krampfadern sind erweiterte, verlängerte und geschlungene
Venen. Prinzipiell können sich alle Venen zu Krampfadern
entwickeln, am häufigsten sind jedoch die oberflächlichen
Venen der Beine betroffen.
Die Hauptaufgabe des Venensystems besteht darin, das
Blut gegen die Schwerkraft zum Herzen zu transportieren.
Dabei spielt neben der Pumpleistung des Herzens auf
die Wadenmuskulatur eine große Rolle. Wenn sich
der Mensch bewegt, wird das Blut Richtung Herz gepresst.
In den Venen verhindern Venenklappen durch ihre ventilartige
Funktion das Zurückfließen des Blutes. Staut
sich z.B. auf Grund mangelnder Bewegung das Blut in
den Beinen, kommt es zu einer Überdehnung und Ausbuchtung
der Venen. Die Venenwand wird umgebaut, Krampfadern
bilden sich. Zusätzlich führt diese Überdehnung
zu einer Schlussunfähigkeit der Venenklappen, was
den Blutstau weiter verschlimmert.
Lymphgefäßsystem
Das Lymphgefäßsystem ist genauso bedeutend
wie das Blutgefäßsystem. Die Aufgabe des
Blutkreislaufes liegt vor allem darin, alle Zellen des
Körpers mit Nährstoffen zu versorgen und den
Abtransport von so genannten „Abfallstoffen“
(Stoffwechselendprodukte) zu gewährleisten. Neben
diesem lebensnotwendigen System existiert ein weiteres
Gefäßsystem, ohne das die Funktion des Kreislaufes
nicht möglich wäre – das Lymphgefäßsystem.
Das Lymphgefäßsystem stellt neben dem Blutgefäßsystem
die Entsorgung des Gewebes und damit der einzelnen Zellen
sicher. Es ist somit als Transportsystem angelegt, jedoch
anders als beim Blutkreislauf handelt es sich beim Lymphgefäßsystem
um eine Einbahnstraße. So sorgt das Lymphgefäßsystem
für den Abtransport von ganz bestimmten Substanzen,
die ansonsten im Raum zwischen den Zellen liegen bleiben
würden.
Folgende Bestandteile werden vom Lymphgefäßsystem
aufgenommen und abtransportiert:
- Wasser (zirka 2 -4 Liter pro Tag)
- Eiweiß
- Zelltrümmer, abgestorbene Zellen, Zellreste etc.
- Fremdkörper, z.B. Staub etc.
- Bakterien und andere Krankheitserreger
- Fette (aus dem Verdauungstrakt stammend und nur während
der
Verdauungsvorgänge anfallende, ganz
bestimmte Fettsäuren)
 
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